Unsere Satzung


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

1. Der am 05.03.2006 gegründete Verein führt den Namen Sultans und hat seinen Sitz in Berlin. Er wird

    in das Vereinsregister eingetragen und erhält nach der Eintragung den Zusatz "e.V.".

 

2. Der Verein strebt die Mitgliedschaft in den Fachverbänden des Landessportbundes Berlin e.V., deren

    Sportarten im Verein betrieben werden, an und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an.

 

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit

 

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts

    "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung des Sports. Der Zweck

    wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung und Ausübung der Sportarten: Taekwondo,

    Selbstverteidigung.

 

   Der Verein fördert den Kinder-, Jugend-, Erwachsenen-, Breiten-, Wettkampf-, Gesundheits-,

   Seniorensport. Die Mitglieder nehmen am regelmäßigen Training und an Wettkämpfen teil.

 

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

3. Die Organe des Vereins (§ 8) können ihre Tätigkeit gegen eine angemessene Vergütung ausüben. Bei

    Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der

    Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a

    EStG ausgeübt werden.

 

4. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die

    Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen

    Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des

    Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

5. Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche

    Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

Der Verein besteht aus:

a)  erwachsenen Mitgliedern nach Vollendung des 18. Lebensjahres

b)  jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

c)  Ehrenmitgliedern

 

§ 4 Gliederung

 

Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der Haushaltsführung selbständige, Abteilung gegründet werden. Die Abteilungen regeln ihre sportlichen und finanziellen

Angelegenheiten selbst, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt oder das Gesamtinteresse des Vereins nicht betroffen wird. Für die Abteilungsversammlungen sowie die Zusammensetzung und Wahlen der Abteilungsvorstände gelten die Bestimmungen dieser Satzung entsprechend.

 

§ 5 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

 

1. Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.

 

2. Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen. Über die

    Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung, braucht nicht begründet zu werden. Bei

    Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

 

3. Es gilt eine Probezeit von 12 Monaten. Während dieser Zeit besitzt das Mitglied auf Probe kein

    Stimmrecht und darf auch keine Funktionen bekleiden. Ausgenommen davon sind die 

    Gründungsmitglieder. Nach Ablauf der Probezeit entscheidet der Vorstand über die Aufnahme als

    ordentliches Mitglied (entspr. § 3)

 

4. Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a) Austritt

b) Ausschluss

c) Tod

d) Löschung des Vereins

 

5. Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt zwei

    Monate zum Halbjahresende.

 

6. Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu diesem Zeitpunkt fällig

    gewordenen Beträge bestehen.

 

7. Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem

    Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes

    müssen binnen drei Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief

    schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.

 

§ 6 Rechte und Pflichten

 

1. Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes, an den Veranstaltungen des Vereins

    teilzunehmen.

 

2. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, den weiteren Ordnungen des Vereins

    sowie den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu verhalten. Die Mitglieder sind zur gegenseitigen

    Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.

 

3. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen und Umlagen für den Verein verpflichtet. Die Höhe der

    Beiträge und der Umlagen beschließt die Mitgliederversammlung.

 

§ 7 Maßregelung

 

1. Gegen Mitglieder - ausgenommen Ehrenmitglieder - können vom Vorstand Maßregelungen beschlossen

     werden:

 

a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen bzw. Verstoßes gegen Ordnungen und

    Beschlüsse

b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem Halbjahresbeitrag trotz Mahnung,

c) wegen vereinsschädigenden Verhaltens, eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins

    oder groben unsportlichen Verhaltens

d) wegen unehrenhafter Handlungen

 

2. Maßregelungen sind:

 

a) Verweis

b) befristetes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb sowie an Veranstaltungen des Vereins

c) Ausschluss aus dem Verein

 

3.  In den Fällen § 7.1. a, c, d ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben,

     sich zu äußern. Das Mitglied ist zu der Verhandlung des Vorstandes über die Maßregelung unter

     Einhaltung einer Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Diese Frist beginnt mit dem Tag der

     Absendung. Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffenen per Post zuzusenden. Gegen

     die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen zwei

     Wochen nach Zugang der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet

     endgültig. Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem dritten Tag nach Aufgabe der Post an die letzte

     dem Verein bekannte Adresse des Betroffenen. Das Recht auf gerichtliche Nachprüfung der

     Entscheidung bleibt unberührt.

 

§ 8 Organe

 

Die Organe des Vereins sind:

 

a)  die Mitgliederversammlung

b)  der Vorstand

 

§ 9 Die Mitgliederversammlung

 

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die

    Hauptversammlung. Diese ist zuständig für:

a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

b) Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer

c) Entlastung und Wahl des Vorstandes

d) Wahl der Kassenprüfer

e) Festsetzung von Beiträgen und Umlagen sowie deren Fälligkeiten

f)  Genehmigung des Haushaltsplanes

g) Satzungsänderungen

h) Beschlussfassung über Anträge

i)  Verhandlung der Berufung gegen eine Maßregelung (§ 7.3)

j)  Ernennung/Abberufung von Ehrenmitgliedern nach § 12

k) Auflösung des Vereins

 

2. Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt; sie sollte im 1. Quartal des

     Kalenderjahres durchgeführt werden.

 

3. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung

    oder per Email. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemäßen Einladung reicht die Absendung der

    Einladung aus. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist

    von mindestens zwei und höchstens vier Wochen liegen. Mit der schriftlichen Einberufung der

    Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei

    der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.

 

4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei

    Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

    Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

 

5. Satzungsänderungen sowie Änderungen des Vereinszwecks erfordern eine Zweidrittelmehrheit der

    abgegebenen gültigen Stimmen.

 

6. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von wenigstens einer Stimme, 1 v.H.

    der stimmberechtigten Anwesenden beantragt wird.

 

7. Anträge können gestellt werden:

a) von jedem erwachsenen Mitglied ( § 3a)

b) vom Vorstand

 

8. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn das

    Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 20 v.H. der Mitglieder die Einberufung schriftlich und

    unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.

 

9. Anträge müssen mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand des

    Vereins eingegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur 

    behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einfacher Mehrheit bejaht wird. Anträge auf

    Satzungsänderungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, werden nicht behandelt.

    Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderungen sind ausgeschlossen.

 

§ 10 Stimmrecht und Wählbarkeit

 

1. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen Stimm- und Wahlrecht.

 

2. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

 

3. Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins

 

4. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.

 

§ 11 Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus:

a) dem Vorsitzenden

b) dem Stellvertretenden Vorsitzenden

c) dem Schatzmeister

d) dem Jugendwart

 

2. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

    Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des

    Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit seines Stellvertreters. Der Vorstand ordnet und überwacht

    die Angelegenheiten des Vereins, der Tätigkeit der Abteilungen und berichtet der Mitgliederversammlung

    über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Er

    kann verbindliche Ordnungen erlassen.

 

 

 

3. Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:

a) der Vorsitzende

b) der Stellvertretende Vorsitzende

Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch je eines der vorstehend genannten Vorstandsmitglieder vertreten.

 

4. Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils vier Jahre gewählt. Sie bleiben im Amt, bis ein neuer

     Vorstand gewählt ist.

 

5. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder einen durch ihn Beauftragten geleitet. Von

    den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen werden Protokolle angefertigt, die vom

    Vorsitzenden bzw. seinem Beauftragten und dem Schriftführer unterzeichnet werden.

 

§ 12 Ehrenmitglieder

 

Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder werden auf bis zum Widerruf durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit ernannt. Sie besitzen Stimmrecht und sind von der Entrichtung von Beiträgen befreit.

 

§ 13 Auflösung

 

1. Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür eigens einzuberufende Mitgliederversammlung

    mit Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten.

 

2. Liquidatoren sind der erste Vorsitzende und der Stellv. Vorsitzende/Schatzmeister. Die

    Mitgliederversammlung ist berechtigt, zwei andere Vereinsmitglieder als Liquidatoren zu benennen.

 

3. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes gemäß § 2 dieser Satzung fällt

    das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, dem Landessportbund

    Berlin e.V. zu, der es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Sports im Sinne der

    Abgabenordnung zu verwenden hat.

 

§ 14 Kassenprüfer

 

1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die nicht dem

    Vorstand oder einem Ausschuss angehören dürfen.

 

2. Die Kassenprüfer haben die Kasse / Konten des Vereins einschließlich der Bücher und Belege

    mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils

    schriftlich Bericht zu erstatten.

 

3. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei

    ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und des übrigen

    Vorstandes.

 

§ 15 Inkrafttreten

 

Die Satzung ist in der vorliegenden Form am 05.03.2006 von der Mitgliederversammlung des Vereins

Sultans beschlossen worden und tritt nach der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.